Im Dortmunder Südbad stieg am vergangenen Wochenende bei den „Swim Race Days“ wieder das Wettkampf-Fieber. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom SV Westfalen Dortmund. Insgesamt starteten 700 Schwimmerinnen und Schwimmer. Neben Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet kamen noch Vereine aus Russland, Rumänien, Liechtenstein, Niederlande, Luxemburg und der Schweiz. Um unnötig lange Pausen zwischen den Starts der einzelnen Schwimmerinnen und Schwimmer zu vermeiden gab es eine Trennung der Jahrgänge. Für die jüngeren Jahrgänge, bis Jahrgang 2004, war der Vormittag reserviert. Die älteren Jahrgänge, ab Jahrgang 2003, starteten nachmittags.  

Für 9 Schwimmerinnen und Schwimmer des SV Westfalen 23 Hagen kam an diesen zwei Wettkampftagen keine Langeweile auf, gab es doch spannende Qualifizierungs- und Finalläufe zu erleben.

Fleißigste Medaillensammlerin am Vormittag war Sara Winkhaus (Jg. 2005). Sara sicherte sich über 50 und 100 m Rücken (00:37,69/ 01:19,51min) und 50m Freistil (00:31,84min) die Gold- und über 200 m Rücken und Freistil (02:51,48/ 02:32,53min) die Silbermedaille. Zusätzlich erreichte Sara jeweils Platz drei auf den Strecken 100 und 400 m Freistil (01:10,31/ 05:21,43min) und einen tollen fünften Platz über 200m Lagen (02:59,48min). Mit ihrer neuen persönlichen Bestzeit über die 50 m Rücken qualifizierte sich Sara für den Finallauf, bei dem sie ihre Bestzeit nochmals um mehr als 1,5 Sekunden verbesserte und mit einem hervorragenden vierten Platz beendete (00:36,07min).

Auch Malina Pijasecki (Jg. 2005) erreichte tolle Ergebnisse. In fast ausschließlich persönlichen Bestzeiten platzierte sie sich bei allen Starts unter den Top-Zehn.

Bestzeiten gab es auch von Jana Gies und Merle Marie Schlüppmann im Jahrgang 2004. Sie belegten gute Platzierungen im vorderen Mittelfeld.

Bei den älteren Jahrgängen, am Nachmittag, galt es sich gegen die internationale Konkurrenz durchzusetzen.

Fabio Baniseth (Jg. 1995) startete über 50m Brust und Freistil und erreichte souverän die Finalläufe (00:31,05/ 00:24,19min). Fabio ließ sich vom hochkarätigem Teilnehmerfeld, wie z.B. dem amtierenden deutschen Meister über 50m Freistil, nicht einschüchtern und schlug am Ende als Vierter an. Über 50m Brust raffte er noch einmal alle Energiereserven zusammen und erreichte am Ende den Bronzerang.

Jessica Marquardt (Jg. 2000) durfte sich neben einem kompletten Medaillensatz auch noch über drei neue Vereinsrekorde freuen. Die Goldmedaille erreichte Jessica über 400m Freistil (04:43,81min), Silber über 100m Freistil (01:00,51min) und Bronze über 200m Freistil (02:13,39min). Knapp am Podium vorbei landete Jessica auf den 50m Strecken Brust und Freistil (00:35,87/ 00:28,48min) und über 200m Lagen (02:32,65min) auf den Plätzen vier und fünf.

Jil Laggies (Jg. 2002) erkämpfte sich fast ausschließlich neue persönliche Bestzeiten. Über 50 und 100m Rücken stellte sie mit den Zeiten 00:34,43min und 01:14,20min zwei neue Vereinsrekorde auf. Die Plätze fünf, sieben und acht sicherte sich Jil auf den Strecken 100, 200 und 400m Freistil (01:02,27/ 02:18,01/ 04:58,32min).    

Auch Patrick Marquardt (Jg. 2002) überzeugte auf den Strecken 50m Rücken (00:34,15min), 50 und 100m Freistil (00:29,00/ 01:00,93min) mit neuen persönlichen Bestzeiten. Mit weiteren guten Leistungen über 200 und 400m Freistil (02:16,88/ 04:46,83min) und 100 und 200m Rücken (01:15,05/ 02:39,53min) ordnete Patrick sich auf den Plätzen vier bis zehn ein.

Berkin Cinar (Jg. 2003) musste den Wettkampf leider nach zwei Starts krankheitsbedingt abbrechen.